Hund steht morgens schwer auf? Erste Arthrose-Anzeichen
Du merkst es zuerst beim Aufstehen. Dein Hund liegt im Körbchen, du rufst ihn - aber statt sofort aufzuspringen, bleibt er liegen. Dann das langsame Hochkommen. Das Strecken. Die ersten Schritte, als wären seine Beine aus Holz.
Die Treppe, die er früher hochgerannt ist? Jetzt zögert er. Vielleicht hast du dir eingeredet, dass er einfach müde ist. Oder dass es am Wetter liegt. Aber tief im Inneren weißt du: Da stimmt was nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Morgensteifigkeit ist oft das erste Anzeichen von beginnendem Gelenkverschleiß
- Je früher du handelst, desto besser - Arthrose kann man nicht heilen, aber verlangsamen
- Natürliche Nährstoffe wie Grünlippmuschel und Glucosamin können die Gelenke unterstützen
- Bewegung ist wichtig - aber die richtige Art und Menge
Warum steht dein Hund morgens so schwer auf?
Nach einer Nacht ohne Bewegung sind die Gelenke steif. Bei gesunden Hunden dauert das vielleicht ein paar Sekunden. Bei Hunden mit beginnendem Gelenkverschleiß kann diese Morgensteifigkeit 10, 20 oder sogar 30 Minuten anhalten.
Der Grund: Die Gelenkflüssigkeit (Synovia) verteilt sich über Nacht nicht mehr so gut. Der Knorpel, der eigentlich als Stoßdämpfer dient, wird dünner. Knochen reiben aufeinander - und das tut weh.
Typische frühe Anzeichen, die viele Hundebesitzer übersehen:
- Dein Hund steht langsamer auf als früher
- Er "wärmt sich ein" - nach 10-15 Minuten läuft er wieder normal
- Er leckt oder knabbert an bestimmten Gelenken (Pfoten, Hüfte, Knie)
- Er meidet Treppen oder springt nicht mehr aufs Sofa
- Er hechelt mehr bei Spaziergängen (Zeichen von Anstrengung oder Schmerz)
- Er liegt öfter als früher
Viele denken bei diesen Zeichen: "Er wird halt alt." Aber Alter allein ist keine Krankheit. Ein gesunder Senior-Hund kann sich gut bewegen. Wenn nicht, steckt oft ein Grund dahinter.
Was passiert bei Arthrose im Gelenk?
Arthrose ist kein plötzliches Problem. Sie entwickelt sich schleichend - oft über Monate oder Jahre.
So läuft es ab:
- Der Knorpel nutzt sich ab. Durch Alter, Überbelastung oder genetische Veranlagung wird der schützende Knorpel im Gelenk dünner.
- Die Gelenkflüssigkeit verliert ihre Qualität. Sie wird weniger "schmierend" und nährend für den Knorpel.
- Entzündungen entstehen. Der Körper reagiert auf die Reibung - das verursacht Schmerzen und Schwellungen.
- Der Hund bewegt sich weniger. Weil es wehtut, schont er das Gelenk. Aber weniger Bewegung macht alles noch schlimmer.
- Ein Teufelskreis beginnt. Weniger Bewegung → schwächere Muskeln → mehr Belastung fürs Gelenk → mehr Verschleiß.
Das Tückische: Hunde zeigen Schmerzen nicht so wie wir. Sie jammern nicht. Sie humpeln oft erst, wenn es wirklich schlimm ist. Die frühen Anzeichen sind subtil - und genau deshalb so wichtig zu erkennen.

Was du jetzt tun kannst (und solltest)
Die gute Nachricht: Je früher du handelst, desto mehr kannst du tun. Arthrose lässt sich nicht rückgängig machen - aber ihr Fortschreiten kann man deutlich verlangsamen.
1. Gewicht überprüfen
Jedes Kilo zu viel belastet die Gelenke. Bei einem mittelgroßen Hund bedeuten 2 kg Übergewicht etwa 8 kg zusätzliche Belastung auf die Hüftgelenke - bei jedem Schritt. Das klingt verrückt, aber so funktioniert Hebelwirkung.
Faustregel: Du solltest die Rippen deines Hundes fühlen können, ohne zu drücken.
2. Bewegung anpassen
Dein Hund braucht weiterhin Bewegung - aber die richtige Art:
- Gut: Regelmäßige, kurze Spaziergänge auf weichem Untergrund
- Gut: Schwimmen (entlastet die Gelenke komplett)
- Schlecht: Lange Wanderungen ohne Pause
- Schlecht: Ball werfen mit abruptem Stoppen und Wenden
- Schlecht: Treppen rennen oder ins Auto springen
3. Schlafplatz optimieren
Ein orthopädisches Hundebett mit Memory-Foam macht einen echten Unterschied. Kalter, harter Boden ist Gift für steife Gelenke.
4. Gelenke von innen unterstützen
Hier kommen Nährstoffe ins Spiel, die den Knorpel und die Gelenkflüssigkeit unterstützen können.
Welche Nährstoffe helfen den Gelenken?
Der Körper kann Knorpel nicht einfach "nachwachsen" lassen. Aber er kann ihn schützen, nähren und den Abbau verlangsamen - wenn er die richtigen Bausteine bekommt.
Grünlippmuschel (Perna canaliculus)
Kommt aus Neuseeland und enthält natürliche Glykosaminoglykane (GAGs) - das sind die Bausteine, aus denen Knorpel und Gelenkflüssigkeit bestehen. Dazu Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken.
Die Maori nutzen Grünlippmuscheln seit Jahrhunderten. Wissenschaftliche Studien bestätigen inzwischen die positive Wirkung auf Gelenke.
Glucosamin & Chondroitin
Das sind die klassischen Gelenknährstoffe. Glucosamin liefert Material für den Knorpelaufbau. Chondroitin bindet Wasser im Knorpel und hält ihn elastisch.
Wichtig: Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Rechne mit 4-8 Wochen regelmäßiger Einnahme, bevor du etwas merkst.
MSM (Methylsulfonylmethan)
Liefert organischen Schwefel, der für Bindegewebe und Gelenke wichtig ist. Viele Hundebesitzer berichten von einer entzündungshemmenden Wirkung.
Hyaluronsäure
Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit. Kann helfen, die "Schmierung" im Gelenk zu verbessern.
Teufelskralle & Ingwer
Natürliche Entzündungshemmer aus der Pflanzenwelt. Unterstützend, nicht als Hauptwirkstoff.
Worauf du bei Gelenktabletten achten solltest
Nicht alle Produkte sind gleich. Hier eine kurze Checkliste:
- ✅ Grünlippmuschel aus Neuseeland (höchste Qualität)
- ✅ Kombination aus Glucosamin + Chondroitin + MSM (wirkt besser zusammen)
- ✅ Hergestellt in Deutschland (strenge Qualitätskontrollen)
- ✅ Keine unnötigen Zusatzstoffe
- ✅ Gute Akzeptanz (dein Hund muss es auch fressen wollen)
Wir haben bei der Entwicklung der Veddelholzer Gelenktabletten genau darauf geachtet: Grünlippmuschel aus Neuseeland, kombiniert mit Glucosamin, Chondroitin, MSM, Hyaluronsäure und natürlichen Entzündungshemmern wie Teufelskralle und Ingwer. Hergestellt in Deutschland. Und sie schmecken wie Leckerlis - das macht die tägliche Gabe einfach.
Aber egal, welches Produkt du wählst: Achte auf die Inhaltsstoffe und Herkunft. Billige Produkte mit minderwertigen Zutaten bringen wenig.
Wie lange dauert es, bis man etwas merkt?
Sei realistisch: Gelenktabletten wirken nicht wie Schmerzmittel. Du wirst nach der ersten Tablette keinen Unterschied sehen.
Typischer Verlauf:
- Woche 1-2: Keine sichtbare Veränderung (der Körper baut auf)
- Woche 3-4: Vielleicht erste kleine Verbesserungen beim Aufstehen
- Woche 6-8: Deutlichere Veränderungen bei vielen Hunden
- Nach 3 Monaten: Guter Zeitpunkt für eine ehrliche Bewertung
Manche Hunde reagieren schneller, manche langsamer. Manche zeigen nur subtile Verbesserungen. Das ist normal - wir unterstützen ja den Erhalt, nicht die Heilung.
Wichtig: Durchhalten. Viele brechen nach 2-3 Wochen ab, weil sie "nichts merken". Damit verhinderst du, dass die Nährstoffe überhaupt wirken können.
Häufige Fragen
Kann mein Hund Gelenktabletten dauerhaft nehmen?
Ja. Bei hochwertigen, natürlichen Produkten gibt es keine Bedenken bei Dauereinnahme. Im Gegenteil - Kontinuität ist wichtig, weil der Körper die Nährstoffe regelmäßig braucht.
Ab welchem Alter sollte ich mit Gelenkunterstützung anfangen?
Bei großen Rassen (Labrador, Schäferhund, Rottweiler) kann Prävention ab 4-5 Jahren sinnvoll sein. Bei ersten Anzeichen von Steifigkeit - sofort. Vorbeugen ist leichter als Reparieren.
Helfen Gelenktabletten auch bei Hüftdysplasie (HD)?
HD ist eine Fehlstellung, die sich durch Nährstoffe nicht korrigieren lässt. Aber: Sie können die sekundäre Arthrose, die oft bei HD entsteht, verlangsamen und die Gelenkfunktion unterstützen.
Mein Hund frisst keine Tabletten. Was tun?
Such ein Produkt, das wie Leckerlis schmeckt - die meisten Hunde nehmen sie dann gern. Alternativ: Tablette im Futter verstecken oder in Leberwurst wickeln.
Kann ich Gelenktabletten mit Schmerzmitteln vom Tierarzt kombinieren?
In der Regel ja. Nahrungsergänzung und Medikamente wirken auf verschiedenen Wegen. Aber sprich mit deinem Tierarzt, besonders wenn dein Hund bereits Medikamente bekommt.
Gibt es Nebenwirkungen?
Bei hochwertigen Produkten und korrekter Dosierung sind Nebenwirkungen selten. Hunde mit Meerestier-Allergien sollten bei Grünlippmuschel vorsichtig sein. Bei Unsicherheit: erst kleine Menge testen.
Wann zum Tierarzt?
Nahrungsergänzung ist sinnvoll bei frühen Anzeichen und zur Vorbeugung. Aber sie ersetzt keinen Tierarztbesuch.
Geh zum Tierarzt, wenn:
- Dein Hund plötzlich stark humpelt (könnte Verletzung sein)
- Die Steifigkeit nach 2-3 Wochen Unterstützung nicht besser wird
- Dein Hund ein Gelenk nicht mehr belasten will
- Du Schwellungen oder Wärme am Gelenk fühlst
- Dein Hund sichtbar Schmerzen hat (winselt, zittert, lässt sich nicht anfassen)
Der Tierarzt kann Röntgenbilder machen, den genauen Zustand der Gelenke beurteilen und bei Bedarf Schmerzmittel verschreiben. Beides - medizinische Behandlung und natürliche Unterstützung - kann Hand in Hand gehen.
Der erste Schritt ist der wichtigste
Wenn dein Hund morgens schwer aufsteht, ist das kein Grund zur Panik. Aber es ist ein Signal, das du ernst nehmen solltest.
Je früher du handelst, desto mehr kannst du tun. Gewicht kontrollieren. Bewegung anpassen. Die Gelenke von innen unterstützen. Und aufmerksam bleiben.
Dein Hund kann dir nicht sagen, dass seine Gelenke wehtun. Aber du kannst es sehen - wenn du weißt, worauf du achten musst.
Und das weißt du jetzt.

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Zuletzt aktualisiert: Februar 2026
